Kaufhaus Bozen Bolzano “Bozen blüht auf!“

Große Freude bei den Verantwortlichen der KHB GmbH und SIGNA über die Entscheidung zum Busbahnhofsviertel. Professionelles und transparentes Verfahren der Gemeinde schafft eindeutiges Ergebnis. Bozen wird jetzt aufblühen.


Mit großer Freude haben die Verantwortlichen der KHB GmbH und der Innsbrucker SIGNA die Entscheidung der Dienststellenkonferenz in Bozen zur Entwicklung des Busbahnhof-Viertels aufgenommen. KHB-Präsident Heinz Peter Hager erklärt: „Die Gemeinde Bozen und das Land haben das Bewertungsverfahren sehr professionell und transparent durchgeführt. Damit wurde die hohe Gesamtqualität unseres Projektvorschlages detailliert geprüft und erkannt.“ Nun will man bei KHB und SIGNA zügig weiter an der Realisierung arbeiten damit Bozen so rasch wie möglich aufblüht.

Die Dienststellenkonferenz, zusammengesetzt aus zwölf Technikern von Gemeinde- und Landesverwaltung, hat die beiden eingereichten Projekte in intensiver, wochenlanger Arbeit minutiös geprüft. „Schon der erste Akt, die Veröffentlichung aller Projektunterlagen kurz nach ihrer Hinterlegung, war für uns ein starkes Signal für ein transparentes, faires und professionelles Verfahren. Dies hat sich im Lauf der Arbeit der Kommission bestätigt. Dafür gebührt den Verantwortlichen in Verwaltung und Politik unsere uneingeschränkte Anerkennung“, erklärt Hager.

SIGNA und deren Bozner Projektgesellschaft KHB haben von Anfang an Wert auf höchste Qualität in Konzeption, Planung und Umsetzung gelegt. Hager: „Die SIGNA ist ein sehr professionelles Unternehmen, das seine langjährige Expertise in der Entwicklung von innerstädtischen Immobilienprojekten in Bozen einbringt. Die Grundidee für dieses Projekt war immer, dass man ein Kaufhaus bauen und die  unmittelbare Umgebung auch dementsprechend aufwerten wird.“ Man habe daher von Anfang an die umfassende Neugestaltung des gesamten innerstädtischen Viertels geplant und dazu ein hochkarätiges Planungsteam rund um Stararchitekt David Chipperfield beauftragt. „Dieses zentrale Stadtviertel rund um den Busbahnhof wird damit ein völlig neues Gesicht erhalten: Mit wichtigen Infrastrukturen zur Verkehrsberuhigung, qualitativen Grünflächen, einem modernen City-Hotel und Gastronomiebetrieben, schönen Wohnungen und Büroräumen sowie einem attraktiven Kaufhaus, das dem Innenstadthandel neue positive Impulse bringen wird“, so Hager.

Die nächsten Schritte in Richtung Realisierung stehen bereits fest. Zunächst sollen alle Beteiligten im Detail informiert werden – darunter die politischen Vertreter in der Gemeinde Bozen und im Südtiroler Landtag. „Es ist mit mehr als 300 Mio. € die vielleicht größte rein privat finanzierte Investition, die in Südtirol je getätigt worden ist, bei der auch neue öffentliche Infrastrukturen mit errichtet und ca. 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Daher ist es richtig und wichtig, dass wir mit den politisch Verantwortlichen einen genauen Informationsaustausch pflegen und uns über die nächsten Schritte abstimmen“, so Hager. Dann wird die heimische Wirtschaft einbezogen: „Wir haben immer gesagt, dass wir möglichst viel Wertschöpfung in Südtirol generieren wollen. Wir möchten uns daher schon in Kürze mit der gesamten Südtiroler Bauwirtschaft – Bau- und Baunebengewerbe – treffen, um mit ihnen die Modalitäten zur Auftragsvergabe und -abwicklung zu besprechen.“ Auch die Südtiroler Kaufleute und Handelstreibenden sollen detailliert über ihre Möglichkeiten und Chancen im Kaufhaus Bozen informiert werden. „Wir haben schon jetzt Dutzende Vormerkungen von Kaufleuten, die gern ihre Geschäfte im neuen Kaufhaus eröffnen möchten.“

Auch der Dialog mit der Bevölkerung wird weiter gepflegt: „Wir haben von Anfang an die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt und aus ganz Südtirol mit einbezogen. Schließlich wollen wir ja ein Projekt für die Bevölkerung entwickeln - nur dann wird es erfolgreich sein“, bekräftigt Hager und verweist auf den Showroom in der Bozner Mustergasse. „Der Showroom wurde fast zeitgleich mit unserer ersten Projekteinreichung eröffnet und steht den Interessierten täglich offen. Seither haben sich schon Tausende Besucherinnen und Besucher das Projekt angeschaut und wir haben außerordentlich viel positives Feedback erhalten“, so Hager. Die öffentliche Diskussion, die nun von einigen Bürgern mit einer Unterschriftensammlung angeregt wurde, sei daher nur zu begrüßen. „Wir pflegen diese Diskussion seit jeher und freuen uns auf jede weitere Unterstützung.“